Ein Plädoyer für Stille, Gelassenheit, Achtsamkeit und Meditation im Leben

Meditation ist keine Flucht - sie führt direkt ins Leben

Meditation ist keine Flucht … sie führt direkt ins Leben!

„Meditation ist keine Flucht … im Gegenteil: sie führt direkt ins Leben!“

Es scheint, dass sich die Welt um uns und unser Leben selbst immer schneller verändert, die Anforderungen zunehmen, die Herausforderungen größer werden. Ist das wirklich so? Oder ist das nur ein Eindruck, der sich vielleicht auch noch dadurch verstärkt, dass wir ihn immer wieder wiederholen?

Oder entsteht dieser Eindruck dadurch, dass wir versuchen immer mehr in die vorhandene Zeit hineinzupacken? Und machen wir dadurch nicht das Leben schneller, voller, verwobener, verstickter?

Wieviel dieser Wahrnehmung von Geschwindigkeit, Veränderung, Über-Fülle machen wir uns selbst? Wieviel davon wird an uns herangetragen? Wo haben wir einen „Dosierungs-Regler“ selbst in der Hand und können die Intensität unseres Lebens selbst beeinflussen?

In einer Welt, die sich immer schneller verändert, in der die Zeit und Zeit zu haben immer wertvoller scheint, wird Meditation zu einem elementaren Werkzeug. Einem Werkzeug, um zu sich selbst zurück zu finden. So gleicht sie einer Hygiene für den Geist und ist gleichzeitig auch ein Spiel mit den inneren Kräften. Den Erinnerungen an Vergangenem und der Illusionen an Zukünftigem. Dem Teil dazwischen, der Gegenwart, dem Augenblick, in dem unser ganzes unendliches Sein liegt, weichen wir aus!

Meditation ist keinesfalls eine Flucht aus dem Leben, eine Ablehnung der Realität oder gar eine nette Wellnessbehandlung. Ganz im Gegenteil ist sie ein gezielter und gradliniger Weg mitten ins Leben hinein. Allein der Verstand flieht vor dem Leben. Allein die Begierden, Wünsche und Vorstellungen fliehen vor dem Leben. Und da ist es wichtig, sich dies bewusst zu machen. Das beginnt mit der eigenen Wahrnehmung, der Selbstwahrnehmung.

Meditation bedeutet wach sein

Meditation bedeutet wach sein, präsent sein, nüchtern sein, einfach sein, normal sein, still sein und mit dem Herzen sehen.

Doch irgendwann sind uns all diese Fähigkeiten abhandengekommen. Stattdessen wurde es immer vertrauter, uns im Vergangen und Zukünftigen aufzuhalten, anstatt uns in der Wirklichkeit zu erleben. (mehr zur ZEN Meditation)

Wir haben uns vergessen, wissen nicht mehr wer wir wirklich sind! Haben möglicherweise Ziele, die wir als nicht unserem Wesen entsprechend empfinden. Reagieren oft auf Situationen unangemessen und verstehen so manche unserer Handlungen nicht mehr.

Genau da kommt Meditation ins Spiel. Mit der Achtsamkeit nach innen gerichtet, führt sie Dich in Deine zutiefst eigene Natur, einmalig und vielfältig. So vielfältig, wie das Leben nur sein kann, so bunt und so lebendig. All das kannst Du empfinden, sobald Du nur still wirst und Deinem Innenraum lauschst.

Quelle: Marion Hölzel, eigene Ergänzungen

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