Urlaub zu Ende – Und jetzt?

Urlaub zu Ende - Und jetzt?

Urlaub zu Ende – Und jetzt?

Urlaub zu Ende – Alles so weiter oder Zeit für Veränderung?

Der Urlaub stellt für viele eine Zäsur im Jahresablauf dar. Ein Anhalten oder Aussteigen aus dem gewöhnlichen Alltagsablauf. Und der Übergang wieder in den Arbeitsalltag kann problematisch sein oder aber eine Möglichkeit „Dinge“, Gewohnheiten, Verhalten zu verändern. In dieser Übergangszeit gibt es die Chance zu erkennen, was wir im Alltag, im Leben für uns verändern wollen. Dieses Erkennen kann mit einem Nachgehen nach den Gefühlen (Melancholie, Aufbruch, Angst, Veränderungslust, …) beginnen, die sich in diesem Übergang zeigen. Also mit einem In-Sich-Hinein-Spüren. Diese „Selbstwahrnehmungs-Kompetenz“ wird durch Achtsamkeit auf sich selbst und für die „Dinge“ um uns herum gestärkt.

Und wie rette ich die Erholung nach dem Urlaub in den Arbeitsalltag hinüber?

Nutzen Sie Ihren frischen, unverstellten Blick und ändern Sie schlechte Angewohnheiten, die sich im Job eingeschlichen haben. Zum Beispiel können Sie anfangen, E-Mails nur in bestimmten Abständen abzurufen, Multitasking zu vermeiden und Störendes aus Ihrer Umgebung zu verbannen. Legen Sie den ersten Arbeitstag nach dem Urlaub auf Mittwoch oder Donnerstag, dann haben Sie die Aussicht auf ein baldiges Wochenende. Und starten Sie langsam.

Sonst droht das „Post-Holiday-Syndrom“?

Viele von uns ergreift Antriebslosigkeit, wenn wir nach dem Urlaub in den Job zurückkehren. Das Post-Holiday-Syndrom kann bedeuten, dass wir vor dem Urlaub unsere Abwesenheit nicht gut geplant haben und deshalb vor einem riesigen Berg Arbeit stehen – bis hin zur großen Sinnfrage, warum wir eigentlich diesen Job machen und ob er der richtige ist. Legt sich das Syndrom nach einer Woche nicht von selbst, sollten Sie Hilfe bei einem professionellen Gesprächspartner suchen.

Wie kann ich im Urlaub gewonnene Impulse nutzen, um meine Work-Life-Balance längerfristig zu verbessern?

Vielen Menschen werden ihre Erschöpfung, ihre fehlende Energie und ihre Anspannung erst so richtig in einer Entspannungsphase bewusst. Da eine Rückkehr ins Arbeitsleben aber unausweichlich ist, werden Gedanken an die Überforderung oft geschickt bagatellisiert. Mit der Folge, dass es irgendwann zum Zusammenbruch kommen kann. Da hilft nur eines: Achten Sie wie in den Ferien auf Ihre Bedürfnisse und hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Sie sollten auch versuchen, Auszeiten in Ihren Alltag zu integrieren. Wir haben täglich 1440 Minuten zu Verfügung und davon können wir leicht ein bis vier Prozent in unser Lebensglück investieren. Nehmen Sie sich Zeit für Besinnung, Entspannung, gute Gespräche, Nähe, Partnerschaft – … und auch nur für sich selbst. Es lohnt sich.

Wie teile ich meinen Jahresurlaub sinnvoll auf – lieber öfters kurz wegfahren oder einmal länger?

Bei mehreren Kurzurlauben haben Sie den Vorteil, dass Sie das „Fremdeln“ oder Post-Holiday-Syndrom umgehen, weil der Abstand zum Alltag niemals zu groß wird. Wichtig ist, dass Sie – egal ob bei kurzen oder langen Trips – Achtsamkeit für sich selbst entwickeln und machen, was Ihnen gut tut. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf gesunde und erfüllende Arbeits- und Lebensinhalte. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich selbst – das ist das Geheimnis eines souveränen, vitalen und zufriedenen Lebens.

Quelle: Interview mit Bernhard Juchniewicz in der Brigitte (www.brigitte.de) mit eigenen Ergänzungen

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