Meditieren im Urlaub

Meditieren im Urlaub

Meditieren im Uraub – ein wenig Vorbereitung hilft dabei

Meditieren im Urlaub ist anders, ist herausfordernd. Meditieren im Urlaub bringt neue Erfahrungen.

Ferien! Ausspannen und runterkommen. Nichts tun und die Seele baumeln lassen. Viele freuen sich auf dies Zeit im Sommer. Es verlangt uns nach neuen Eindrücken. Es zieht uns in ferne Länder oder in andere Landschaften. Manche sehnen sich nach Strand, Wellen und Meer. Vielleicht auch nach süßem Nichtstun oder aber nach viel körperlicher Aktivität. Nur weg vom Alltagstrott.

Der eigene Rhythmus und die Tagesroutinen verändern sich in dieser Zeit. Das ist ja gerade gewollt. Aber es ist auch eine Herausforderung für vielleicht gerade begonnene Gewohnheiten. Wer in den letzten Monaten mit der Meditation als tägliche Praxis begonnen hat und dieser Praxis einen festen Platz – zeitlich wie räumlich – in seinem Leben eingeräumt hat, der setzt dieses zarte Pflänzchen einer harten Prüfung aus.

Für die Meditation ist Regelmäßigkeit sehr wichtig. Doch eine lange Reise, eine andere Umgebung, vielleicht eine Zeitumstellung und eine lange Liste an Dingen, die man im Urlaub alleine oder mit der Familie erleben möchte, ist eine Herausforderung dafür.

Ausschlafen und gemeinsam gemütlich frühstücken, keine von anderen vorgegebenen Termine haben wollen, steht dem ohne eine eigene Vorbereitung darauf entgegen.

Für das Meditieren im Urlaub braucht es ein wenig Vorbereitung

Die Meditation braucht keinen Urlaub. Die Meditations-Praxis entfaltet auch in dieser Zeit ihre Wirkung und trägt zur Gelassenheit bei. Sie unterstützt die Offenheit für neue Eindrücke und lässt uns unsere Familie und uns selbst intensiver wahrnehmen. Vielleicht hilft sie auch den einen oder anderen durch die plötzlich viele und intensive Zeit miteinander entstehenden Konflikt besser abzufedern.

Was kann man also alles machen, um an der Meditation auch in der Urlaubszeit dranzubleiben?

Schon im Vorfeld einige Gedanken machen

Gemeinsam in der Familie über die Pläne und Erwartungen sprechen lohnt immer. Wer möchte was in dieser Zeit machen? Zusammen oder vielleicht auch ab und zu eigene Wege gehen. Welche eigenen Zeitinseln sind möglich? Da ist dann auch wieder Raum für die eigene Meditation, die möglichst auch im Urlaub zu einem im Tagesrhythmus immer gleichen Zeitpunkt sein sollte, auch wenn dies ein anderer ist als im Alltag zu Hause.

Lege einen Ort fest

Auch im Urlaub ist es dienlich, wenn die Meditation einen festen Platz hat. Finde einen Ort, wo du dich wohlfühlst und ungestört bist.

Hotelzimmer: Oftmals sind Hotelzimmer schwierig, wenn sie sehr eng sind und freie Plätze mit Koffern oder anderem zugestellt sind. Wenn es etwas mehr Platz gibt, dann findet sich auch eine schöne Ecke für das Bänkchen oder Sitzkissen.

Wald: Im Wald kann man wunderbare Erfahrungen in der Meditation machen. Vogelstimmen und Gerüche können intensiv wahrgenommen werden. Eine kleine Lichtung abseits des Weges oder auch ein Fels oder Baumstumpf sind gute Orte zum Sitzen. Die Aura der Bäume tut gut.

Strand: Am Meer findet sich vielleicht etwas abseits der Menschen ein Platz an dem man sich den Geräuschen der Wellen überlassen kann. Das Kommen und Gehen der Wellen ist ein schöner Taktgeber für das eigene Wahrnehmen.

Kirchen: In einer Stadt findet sich vielleicht eine kleine Kirche, ein altertümliches Theater oder sonst ein angenehmer, ruhiger Ort. Vielleicht sogar angenehm kühl im Vergleich zur Sommerhitze. Oft haben diese Orte auch eine ganz eigene Energie.

Zufrieden sein

Die Meditation im Urlaub wird nicht die gleiche sein, denn die Sitzgelegenheiten sind anders, der Ort ist anders und – es ist Urlaub! Den Unterschied gilt es einfach wahrzunehmen und zu akzeptieren, dass die Meditation eine andere ist. Aber dran bleiben lohnt auf alle Fälle!

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